ist eine Rasse, die erstmals in der Schweiz aufgetreten ist.

Zu dieser Zeit existierte bereits der US-Teddy, wie der Name schon sagt, in der USA.

Zuerst ging man davon aus, es sei die gleiche Rasse, mit unterschiedlich langem Haar. Doch Testverpaarungen zeigten, daß es sich um völlig unterschiedliche Rassen handelt. Die aus diesen Verpaarungen entstandenen Jungtiere sind glatthaarig, jedoch Träger beider Rassen. 

 

Der CH-Teddy ist ein sehr großes Tier, mit ca. 4-6 cm langem vom Körper abstehendem, federelastischem, leicht gekräuseltem Fell.

Im Gesicht sind die Haare kurz, mit einem schönen Backenbart. Der Kopf ist rund, die Nase kurz und die Ohren hängend.

Sein Aussehen erinnert an einen kuscheligen Teddy-Bär, daher der Name.

Idealerweise sind die Haare am Körper überall gleich lang.

Die Schnurrbarthaare sind leicht gekräuselt

Bei einem gesunden Tier ist die Fellpflege weitgehend überflüssig, Verfilzungen entstehen überhaupt nicht. 

Gelegentliches "gegen den Strich" Bürsten entlang der Wirbelsäule entfernt kleine Heu-Einstreuteile, die sich sonst in dem dichten Fell festsetzen und kahle Stellen verursachen können.

Im Wesen sind die CH-Teddys eher ruhig und sehr verträglich untereinander.

Kurzum ein Kuscheltier der besonderen Art !!!

Rasse : REX

Rassebeschreibung des OMNC

Das Rex-Meerschweinchen ist ebenfalls ein Kurzhaartier. Es ist irgendwann einmal vor einigen Jahren als eine Mutation aus einem Glatthaartier gefallen. Der deutliche Unterschied zu einem Glatthaartier ist das leicht kräuselige Fell. Jedes einzelne Haar weist eine krause Struktur auf, sodass das Fell wie bei einem Plüschtier gleichmäßig vom Körper des Tieres absteht. Dieses spezielle „Locken-Gen“ dieser Rasse vererbt sich (ebenso wie bei US- und CH Teddys) rezessiv, d.h. beide Elterntiere müssen mindestens Rex-Träger (=RT) sein, damit auch Rex-Babys auf die Welt kommen. Verpaare ich ein Rex mit einem Glatthaar, kommen in der ersten Generation nur glatthaarige Rexträger auf die Welt, denen man äußerlich in keinster Weise ansieht, dass sie auch das „Locken-Gen“ in sich tragen. Dieses wird aber von gewissenhaften Züchtern als „RT“ hinter der Rassebezeichnung des Tieres auf dem Stammbaum vermerkt.

Diese Rasse hat vor einigen Jahren einen wahren Boom durchlebt. Dieser ebbte jedoch ab, als der US-Teddy „in Mode“ kam. Dieser ist von einem Laien äußerlich kaum vom Rex zu unterscheiden, nur ein erfahrener Züchter kann diese Rassen anhand der unterschiedlichen Felldichte und etwas anderen Struktur auseinander halten. Verpaart man Rexe mit Teddys, so bekommt man glatthaarige Tiere, die aber Träger beider Rassen sind. Daher ist so eine Verpaarung nicht empfehlenswert.

Das Zuchtziel bei dieser Rasse liegt in einem großen, kräftigen, geblockten Körperbau, großen faltenfreien und herunter hängenden Ohren, großen, möglichst weit auseinander liegenden Augen und einem runden Kopf mit kurzer und leicht gebogener Nase. Das Fell sollte dicht und gleichmäßig lang sein (ca. 2 cm) und ohne Wirbel vom Körper abstehen. Besonders an den Körperseiten ist darauf zu achten, dass das Fell auch hier möglichst absteht und nicht glatt anliegt. Ebenso darf das Tier keinen Scheitel auf dem Rücken zeigen. Dieses sind häufig die Gründe, warum ansonsten perfekte Tiere nur eine schlechtere Endnote bekommen.

 LUNKARYA

Lunkarya ist eine alte Rasse aus Schweden und heißt übersetzt soviel wie "kleines Schaf"

  

In Deutschland ist sie seit 2004 bekannt.

Für mich sind Lunkaryas DIE Langhaar/Locken-Rasse für Faule. Das harsche Fell filzt nicht, lediglich das Heu bzw Einstreu mit den Fingern rauszupfen; ein bissl (zärtlich) wuscheln - fertig ist die Frisur.

Jedoch nimmt das Fell auch kein Kämmen übel. Ihr harsches Fell besitzt so viel Spannkraft, das sich die Locken nicht auskämmen lassen. Im Gegensatz zu anderen Lockenrassen (z.B.Texel) springen die Haare wieder in ihre ursprüngliche Position.

 Das besondere an den Lunkaryas ist ihr langes, welliges bis großgelocktes, abstehendes Fell. Lunkaryas sehen nicht nur aus wie kleine Schäfchen, sie fühlen sich auch so an. - Eine weitere Besonderheit dieser wunderschönen Rasse: das Kraushaar-Gen der "Lunky's" ist dominant!

Iris und Carmen Langstädtler aus Bremen holten diese wunderschönen Meerschweinchen aus Schweden nach Deutschland. .

Das Lunkarya gehört bei uns zur Rasse der Langhaarmeerschweinchen.  
Das Einzigartige ist ihre besondere Fellstruktur. Die langen Haare stehen wellenförmig oder in großen Locken vom Körper ab. Dies ist bedingt durch eine besonders feste Haarstruktur. Die Frisur der Lunkaryas wirkt irgendwie immer ein wenig ungepflegt, bleibt aber stets die gleiche, denn die grobe Lockung läßt sich durch Bürsten oder Kämmen nicht vermindern.  
Im Laufe ihrer Entwicklung vom Baby zum erwachsenen Tier verändert sich das Haarkleid mehrmals; ja sie durchlaufen mehrere Haarwechsel. (Aus diesem Grunde zählen sie in Holland nicht zu den Langhaartieren.)
Babys sind stärker gelockt und ihr Fell ist weicher. Mit jedem Fellwechsel bildet sich dann immer mehr die typisch grobe Fellstruktur heraus.
Da ihre langen Haare nicht auf den Boden herabhängen und kaum verfilzen, sind Lunkaryas relativ pflegeleichte Tiere, die nur selten einmal gebürstet werden müssen.
Die guten Lunkaryababys verlieren in der Säugephase, die Haare um das Mäulchen und die Augen, da das Fell so harsch ist, das es abbricht.
Nach dieser Zeit wachsen die Haare aber wieder sehr schnell nach !
Man sagt daß aus den häßlichsten Absetztieren die schönsten Erwachsenen werden
 
Die Lunkarya sind neugierig, aufgeweckt, lebhaft und fröhlich. Sie werden schnell zahm und  verfügen schon als Babys über großen Charm !

 

 

 

 

 

 

 

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